Eine Studie der Universität Würzburg bestätigt, dass insbesondere erwachsene Gamer immer wieder mit Übergewicht zu kämpfen haben.(​1)

Bei Minderjährigen lassen sich hingegen nicht mehr übergewichtige Gamer wie bei Gleichaltrigen mit anderen Hobbys finden. Allerdings kann die sitzende Tätigkeit in Verbindung mit einer schlechten Ernährung verstärkend auf jene wirken, die von Natur aus ohnehin schon zu einem erhöhten Körperfettanteil neigen.

Ein gewisser Zusammenhang zwischen intensivem Videogaming und Übergewicht besteht ohne Zweifel. Doch wie kann man intelligent und mit möglichst geringem Zeitaufwand dem Problem entgegenwirken, ohne dabei sein Hobby aufs Spiel zu setzen?

In diesem Artikel geben wir dir ein paar Lösungsansätze.

Das Geheimnis von schlanken Gamern

Zunächst ist es sinnvoll, sich mit jenen Gamern zu vergleichen, die kein Gewichtsproblem haben. Anhand der körperlichen Eigenschaften und Gewohnheiten lassen sich meistens eine Reihe von Tipps ableiten, die du für dich nutzen kannst.

Hier stellen wir dir alle Eigenschaften von Gamern ohne Gewichtsprobleme vor:

1.​ ​Ein von Natur aus schneller Stoffwechsel

Es gibt ganz klassisch drei Körpertypen: Ektomorph, Endomorph und Mesomorph. Der Körpertyp ist von Geburt an festgelegt und bestimmt den Knochenbau, den Stoffwechsel und die grundsätzliche Neigung wie schnell der Körper Fett ansetzt. Wahrscheinlich kennst du Menschen, die so viel essen können und nicht zunehmen können – das sind Ektomorphe. Dann gibt es Menschen, die bei einem Stück Kuchen sofort wie ein Hefekuchen aufgehen, die Endomorphen.

Wenn du zu den Endomorphen gehörst, gehörst du von Natur aus zu einer gefährdeten Gruppe.

2.​ ​Ein Alltag um das Videospielen herum (mit viel Bewegung)


Egal, ob es der Job oder ein weiteres bewegungsintensives Hobby ist – beides verbrennt jede Menge Kalorien. In diesem Falle reduziert sich gleichzeitig die effektive Videogame-Zeit und das Risiko vor dem Monitor zu verweilen. Eine praktische Unterstützung und Motivation ist auch ein Lebenspartner oder einen Freund bzw. eine Freundin.

3.​ Sportlicher Ausgleich

Wer keine sportlichen Ziele hat, dem fällt es leichter, sich ungesünder zu ernähren. Wer hingegen regelmäßig ins Fitnessstudio geht oder bei einer anderen Sportart Leistung abrufen will, denkt eher zweimal darüber nach, ob er sich Pizza, Burger, Cola und Chips zum Abendessen bestellt oder doch lieber bei einer gesunder Mahlzeit bleibt. Merke dir: mehr Sport = mehr Motivation für gesunde Ernährung. Es ist eine Aufwärtsspirale, die unbewusst stattfindet. Meistens reichen schon 2-4 Stunden intensiver Sport in der Woche, um deinen gesamten Lebensstil zu ändern.

4.​ Kein Bedürfnis nach Fettigem oder Süßem

Bei vielen Gamern gehört Fastfood und Cola irgendwann zum Gamen dazu. Irgendwann schleicht es sich als Gewohnheit ein, weil es wenig Zeit in Anspruch nimmt und natürlich lecker schmeckt. Sobald nach und nach die Zeit vor dem Computer steigt, steigt automatisch auch das Maß an Fastfood an und im Kopf entsteht eine Gewohnheitsbeziehung zwischen diesen beiden Komponenten – ähnlich wie bei Fußball gucken und Bier trinken.

Viele schlanke Gamer haben diese Gewohnheit nie entwickelt und fallen deswegen nicht in die Übergewichtsfalle.

Was kannst du als Gamer tun, wenn du übergewichtig bist

Prinzipiell ist es völlig egal, was Studien über Gamer und Übergewicht herausfinden. Am Ende geht es nur um dich. Anhand der oben genannten Punkte kannst du sehr gut für dich selbst ableiten, wie übergewichtsgefährdet zu bist und was die eventuellen Gründe sind, falls du schon zu viel auf die Waage bringst.

Prinzipiell gilt aber: Gamer sind in der Regel nicht übergewichtig, weil sie keine Sportskanonen nebenbei sind, sondern ganz einfach, weil die Prioritäten im Alltag so gesetzt sind, dass das Gamen an erster Stelle steht und sich unbewusst problematische Gewohnheiten eingeschlichen haben.

Was kannst du also konkret tun, um jetzt sofort das Ruder herumzureißen? Dafür gibt es einige Möglichkeiten:

  1. Mache dir zunächst explizit Gedanken darüber, welche Gründe bei dir für das Übergewicht verantwortlich ist. Warum bewegst du dich zu wenig? Warum isst du zu viel Ungesundes?
  2. Suche dir ein Hobby außerhalb von Videospielen. Das allein gibt dir frischen Wind und hält dich vom Drang ab, Fastfood zu essen.
  3. Beginne mit einer Sportart. Damit steigert sich gleichzeitig deine Motivation, Fastfood zu reduzieren und stattdessen viel Protein, sowie Obst und Gemüse zu essen.
  4. Treibe Sport zuhause! Gerade, wenn man noch nie wirklich Sport getrieben hat oder ganz einfach nicht gerne die eigenen 4 Wände verlässt, kann man zuhause eine 30-60 Minuten Routine einhalten und Trainingseinheiten absolvieren, die insbesondere darauf spezialisiert sind, in kurzer Zeit, möglichst viel Fett zu verbrennen. Eine besonders beliebte Möglichkeit (nicht nur für Gamer, sondern auch für Vielbeschäftigte) sind Online-Trainingsprogramme, die einem maßgeschneiderte Workouts geben.

Ein beliebtes Online-Trainingsprogramm ist Gymondo. Hier finden sich eine unglaubliche Zahl an Workouts und Trainingsplänen, die sich an die individuellen Bedürfnisse und Zeitvorstellungen anpassen. Alle Workouts werden dir von Trainern in Videokursen genau vorgemacht. Zum Reinschauen sind die ersten 7 Tage kostenlos!

Fazit: 2-4 Stunden Sport pro Woche haben einen massiven Einfluss!

Um das Ruder möglichst schnell herumzureißen, ist eine Sportroutine die beste Möglichkeit. Das heißt nicht, dass du Tag für Tag im Gym ein Feuerwerk abreißen musst! Im Gegenteil: der größte Erfolg kommt, wenn du jeden Tag im Rahmen deiner Möglichkeiten deinem Körper signalisiert, dass du ihn mit Spaß und Freude benutzt.

Währenddessen sinkt dein Verlangen nach Fastfood Stück für Stück automatisch. Ein moderates Training mit einem Online-Trainingsprogramm bietet sich als Einstieg ideal an und reicht meistens schon aus, um dich wieder auf ein gesundes und attraktives Gewicht zurückzubefördern.

Studie

(1) https://www.uni-wuerzburg.de/aktuelles/pressemitteilungen/single/news/ueberge wichtig-durch-videospiele-1/

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