Ganz im Zeichen des martialischen Kriegsgeräts steht ein kostenloses MMO, das noch 2010 auf die Gamer-Gemeinschaft losgelassen werden soll. Dabei geht es bei ‘World of Tanks’ aber nicht um eine authentische Simulation verschiedener Panzerklassen, sondern eher um eine mitreißende, recht arcadelastigen Multiplayersause.

Im Mittelpunkt des Titels, das in die Zeit des 2. Weltkriegs gelegt wurde, stehen Gefechte zwischen zwei Teams, die aus jeweils 15 Spielern bestehen. Jeder steuert sein eigenes Fahrzeug durch abwechslungsreiches Terrain, mit dem einfachen Ziel, alle Gegner auszuschalten um letztlich die feindliche Basis zu erobern. Aber Vorsicht: Bei diesem Vorhaben ist es ratsam, nicht den einsamen Helden zu spielen: Wie es sich für einen guten Multiplayertitel gehört, kommt es stark auf eine koordinierte Herangehensweise an und auf die disziplinierte Bearbeitung der Aufgabenbereiche.

Welcher Panzer bist Du?

Bevor man die erste Salve aus dem Geschützturm feuern kann, muss man zunächst sein Spielgefährt erwerben. Fünf verschiedene Klassen stehen zur Auswahl. Leichte Panzer dienen durch ihre Beweglichkeit der Aufklärung und Störung der feindlichen Artillerie. Schwere Panzer übernehmen hingegen die schmutzige Arbeit der Zerstörung. Bezahlt werden alle Typen mit der Spielwährung, sie erlaubt auch das Upgraden: So kommt man also zu stärkerer Panzerung, durchschlagskräftigerer Munition und besserer Besatzung, die sich positiv auf alle Eigenschaften auswirkt. Natürlich wird es dem Spieler auch bei diesem Free-to-Play-Titel möglich sein, echte Euros für besseres Equipment zu verbraten. Ob hier eine ordentliche Balance gewährleistet werden kann, bleibt abzuwarten

Simpler Spaß

Das Gameplay scheint simpel zu sein. Es geht oft darum, sich dem Feind so lange wie möglich nicht zu offenbaren. Tarnung ist ein zentrales Element des Spielprinzips, ohne eine diskrete Vorgehensweise ist bei ‘World of Tanks’ nichts zu holen. Hat man einen Feind im Visier, nimmt man ihn per einfachen Mausklick unter Beschuss, dabei kann man aus verschiedenen Perspektiven wählen. Besonders feinfühlige und realistische Elemente sind eher nicht zu erwarten – trotzdem hat diese simple Steuerung seinen Reiz und kann zu einem echten Vergnügen werden. Besonders geschichtstreu ist es natürlich ebenso nicht, dass sich Panzer ohne Bodentruppen oder Luftunterstützung gegenseitig über den Haufen ballern – wer mit dieser Willkür allerdings zurecht kommt, der sollte sich das Spiel durchaus mal ansehen, zumal auch die Grafik für einen Free-to-Play-Titel wirklich herausragend gelungen ist.

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